Band
Benjamin Kircheis
Fast ein „von Rumscheid“, aber jetzt wo wir ihn schon so lange kennen, dürfen wir zum Glück immer noch „Benni“ zu ihm sagen. Jahrelang war Benni im sauerländer Exil gefangen, doch die Zeit nutze er sinnvollerweise um Gitarren und ihre Verwendungen kennenzulernen. Erster Schritt Grungerock, aber das ist lange her, aber nicht vergessen. Sieht man bei Herrn Kircheis mal genauer hin, erkennt man zwischen dem Chaos, hundert Prozent Verlass mit in der Regel einer halben Stunde Verspätung. Ist man mit Benni unterwegs, ist man zu Hause, kann man jedes Abenteuer angehen, Stillstand gibt es nicht. Jetzt können wir nur noch hoffen, dass wir ihn nicht an sein Traumland Schweden verlieren, oder Australien, da gibt es nämlich so schöne T-Shirts. |
Torsten Huith
Dreifacher Blücher-Cup-Gewinner, Exportschlager aus Bayern, mit so viel Liebe für Dortmund und unseren Ruhrgebiet-Indierockstyle, dass wir ihm seine alte Liebe zum FC Bayern verzeihen können. Und ganz ehrlich schwarz und gelb schlägt es in seiner Brust und das weiß er auch insgeheim selbst. Torsten ist der Motor in der Band, Ideen ohne Ende, Konzerte und Kontakte aus dem nichts. Wenn es einer aus unserer Band ins Profilager schafft, dann Torsten. Vielleicht ist der Überschuss an Kreativität aber auch Übersprungshandlung, weil er seinen Allgäu, sein MotoCross-Mopped, seinen alten Benz und das „Helle“ vermisst. Nur in Sachen Nummernschild hat Torsten absoluten Nachholbedarf, wir von der Band haben ihm da vorrübergehend, aber auch eher dürftig mit Gaffatape geholfen.
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Christian Markgraf
Der Bassmann kommt immer zu spät, sagt man sich, stimmt aber nicht immer. Vom Fan der ersten Stunde aufgestiegen in den Reinerschall-Rockolymp. Christian darf nicht nur Bass spielen, die Jobs als Fahrer und Konzerttechniker gehören mittlerweile auch zu seinem Aufgabenbereich. Spielen wir mit Schlagzeug vergisst er schon mal, dass wir REIN sind und nicht seine alte Doom-Death-Metallband, er kann aber auch ganz lieb sein. Sprechen kann Herr Markgraf übrigens auch –gelernt ist gelernt- soll er aber auf der Bühne ins Mikro sprechen, dann ziert er sich. Mit unserem Trick, ihn einfach anzusagen und ihm das Mikro hinzustellen, funktioniert es eigentlich immer. Rock on Dude! Das Publikum und die Mädchen lieben den Bassmann.
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Stehlampenorchester
Mirko ist eigentlich selbst schon ein Schlagzeug und Percussionset – wir haben schon versucht ihn abzuwerben, aber da Mirko eigentlich in fünf anderen Bands, von Jazz, über Folk bis hin zum Metall-Hardcore spielt, stehen wir hinten an. Zitat: „Leute, wenn ihr groß raus kommt, müsst ihr euch jemand anderen für euren vielen Gigs suchen!“
Nadjenka, ja da ist ein russischer Name! Eigentlich wollen wir von der Band aufhören zu spielen, wenn sie unsere Lieder mit ihrer Geige versüßt. Ach könnten wir doch immer das Stehlampenorchester dabei haben. Und dass Nadjenka fast immer nur improvisiert, das hört nur sie selbst. Wir sind verzaubert, zu Recht!
Nina, Teil 2 aus dem jungen Orchester NRW, füllt mit ihrem schüchternen Cello die Lücken, die wir hinterlassen. Liebend gerne wollen wir sie mehr hören und spielen extra länger und leiser, aber in der Regel wird sie dann leiser, dabei wollen wir sie dann doch so gerne mehr spielen hören. Und sie spielt so schön! |
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